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My Everyday-Favourites

Schon vor ungefähr 100 Jahren, in meiner Studizeit, wurde mir von Freunden vorgeworfen, dass ich mich zu sehr um mein Äußeres kümmere. Das sei grundsätzlich nichts Schlimmes, doch aus tiefster philosophisch-psychologischer Sicht ein Zeichen unreifer Unsicherheit und würde nur bezeugen, dass man nicht sich, sondern anderen gefallen wollen würde. Ich hatte wirklich Mühe, meinen Opponenten zu widersprechen, letztendlich glaube ich fast, dass wir in dem Alter waren, in dem man nur um des Diskutieren willens diskutiert und dass es auch gar nicht ums Schmicken und Klamotten ging, sondern darum, wer besser in so einer absurden Auseinanderstzung argumentieren kann. Deswegen habe ich es auch demjenigen nie übel nehmen können, vergessen habe ich es aber nie. Es hatte mich tatsächlich dazugebracht zu überlegen, warum mich das Schminken-Anziehen so sehr beschäftigt.

Das zu erklären, würde mir echt schwer fallen. Ich möchte nicht übertrieben rüberkommen, aber das wäre so, als wenn ein Maler erklären müsste, warum er malen muss. Für mich gehört das alles einfach zu meiner Persönlichkeit dazu. Ich liebe es einfach. Nicht nicht nur Mode, sondern allgemein Kunst, Musik, Architektur interessieren und inspirieren mich. Der Gedanke, dass alle Kunstformen ihren Ausdruck in der Mode finden, stimmt für mich absolut und so sehe ich Mode auch: als eine große kreative Quelle, die unser Leben noch spannender und schöner macht.

Soviel dazu. Zu weit ausgeholt, als ich eigentlich nur erzählen wollte, welche meine Wunderwaffen gegen den allmorgendlichen Muff sind. Ich brauche sie, um wach zu werden, um die hin und wieder schlechte Stimmung zu vertreiben, aus Respekt zu mir selber und aus Höflichkeit den Meschen gegenüber, denen ich an meinen langen Tagen begegne. Und je älter man wird, desto mehr ändert sich die Art und Weise, wie man sich schminkt und was man gut findet. In jungen Jahren hätte ich zum Beispiel nie gedacht, dass ich roten Lippenstift aufsetzen würde. Jetzt liebe ich es und ja, Coco hat vollkommen recht, das kann einem den Tag retten.

Das A und O in meiner Make-up-Routine ist ein schöner Tan, der natürlich und strahlend aussieht. Der erste Blick in den Spiegel morgens bringt leider kein Jubeln mit sich. Das einzig gute in letzter Zeit ist der Zustand meiner Haut, die morgens weich und nicht mehr so fahl ist, dank meiner liebsten Fruchtsäuren. Ansonsten wäre ich ungeschminkt eine Zumutung für alle. In unserer Familie sind wir alle Nachtvögel, was bei einem 12-14h Arbeitstag, ständig auf den Beinen, immer mit einem Lächeln, Spuren hinterlässt. Ich bin erst ganz spät zu Hause, dann erledige ich noch dies und das, und ganz schnell ist es nach Mitternacht. Der Wecker klingelt um 5:45h, das ist echt wenig Schlaf. Ich schaffe es aber nicht, dies zu ändern und morgens sieht man es mir auch an…

Also gilt mein erster Schritt dem AUgenringe-Abdecken. Das mache ich mit einem Concealer, der etwas heller als mein Hautton ist und eine leichte, aber dennoch deckende Konsistenz hat. Ich arbeite ihn mit einem Make-up-Schwämmchen ein, was ihh besser mit der Haut verschmelzen lässt und die Schatten verschwinden lässt. Danach kommt meine zur Zeit Lieblingsfoundation in Puderform von bareMinerals. Der Schritt ist schnell und unkompliziert erledigt, was ich toll an der Foundation finde. Sie hält den ganzen Tag unter extremen Bedingungen durch und ich muss meistens noch nicht mal nachpudern.

Als nächstes kommt der Bronzer dran. Ich betone entweder nur die Gesichtskonturen damit oder aber nutze es auch als Grundlage für das Rouge. Erst danach Schminke ich meine Augen mit meinen Lieblingslidschatten Illusoire d’ombre. Seit dieser Lidschatten auf den Markt gekommen ist, habe ich mir keine anderen mehr gekauft. Klar ist der Preis hoch, aber sie sind auch die besten, die ich je hatte. Man hat sehr sehr lange was davon, der Auftrag ist simple und das Ergebnis einfach umwerfend. Er setzt sich nicht in der Lidfalte ab und die Farben sind einzigartig. Danach werden die Augen noch mit einem Lidstrich und Mascara betont. Als Highlighter kommt unter den Augenbrauen und an den hohen Stellen des Gesichts ein Puderprodukt, denn ich befürchte immer, dass Flüssighighlighter irgendwann doch verlaufen würden.

Meine Augenbrauen sind eine Sache für sich. Ich finde es nach jahrelanger Übung immer noch schwierig, die Löcher nachzufüllen, ohne danach angemalt auszusehen. Am besten klappt es bei mir mit Augenbrauenpuder, aber ich habe mir vorgenommen, demnächst auch eine der neuen Fibermascaras für die Augenbrauen auszuprobieren.

Zum Schluss kommt etwas Frische in Form einer Rouge aufs Gesicht und etwas Lippenstift.

Und das sind meine Lieblings-Beauty-Helfer ohne die ich nicht kann:

My Everyday-Favourites

 

Was sind eure Retter in der Not?
Bis bald,
💋 eure Magdalena

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